Die Sportart Triathlon kann die in die Kategorie “Ausdauersportart” eingestuft werden. Es handelt sich hierbei um einen Mehrkampf, welcher aus drei Disziplinen besteht: dem Schwimmen, dem Radfahren und dem Laufen. Dadurch, dass diese drei Sportarten unmittelbar aufeinander folgen, muss die Muskulatur sich ebenfalls schnell auf die neue Disziplin einstellen können. Besonders schwierig wird es, wenn nach dem Radfahren noch der Lauf folgt. Durch das Radfahren wird die Beinmuskulatur bereits beansprucht, beim Laufen muss aber nochmals auf diese zurückgegriffen werden. Gute Triathleten können sich schnell auf die nächste Disziplin einstellen. Diese Umstellung kann durch spezielle Trainingsformen geübt werden. Eine davon ist das sogenannte Koppeltraining. Hierbei wird das Radfahren sowie das Laufen in wiederholter Abfolge trainiert. Wer an einem Triathlon teilnehmen will, der muss zuvor alle drei Disziplinen kontinuierlich trainieren und zudem die Ausdauer verbessern, ansonsten wird die Bewältigung eines Triathlons extrem schwer oder sogar lebensgefährlich.

Die Erfindung des Triathlons schreibt man Frankreich in dem Jahre 1920 zu. Denn dort soll seit diesem besagten Jahr – so berichtet “L’Auto” – das sogenannte “Les Trois Sports”-Rennen stattgefunden haben. Dieses Event setzte sich aus einem drei Kilometer langen Lauf, einer Radfahrstrecke von zwölf Kilometern sowie der Überquerung des Flusses “Marne” zusammen. In den 70er Jahren erhielt Triathlon dann etwas mehr Popularität durch zwei Amerikaner, welche in San Diego den ersten Triathlon organisierten, der auch diesen Namen trug. Es starteten insgesamt 46 Teilnehmer, welche 10 Kilometer liefen, 8 Kilometer mit dem Rad fuhren und zum Abschluss noch ungefähr einen halben Kilometer schwammen. Im Jahr 1994 wurde der Triathlon ins olympische Programm aufgenommen.

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